Bestattungshaus Kling

Tel.: (0221) 544355

Kölner Besonderheiten

 

Bestattungen auch Samstags möglich

Seit dem 01.02.2015 können an Samstagen auf den städt. Friedhöfen wieder Trauerfeiern und Beerdigungen stattfinden.

Als Kölner Bestatter führen wir Sarg- und Urnenbesstattungen an Samstagen auf allen Kölner Friedhöfen durch.

 

Die Wahl des Friedhofes

Derzeit und seit einigen wenigen Jahren ist die Wahl des Friedhofes frei. Dies geht auf § 3 der Friedhofssatzung der Stadt Köln zurück. Bis vor wenigen Jahren wurden Verstorbene auf dem Friedhof bestattet, in dessen Bereich sie zuletzt gewohnt hatten.

Nun aber ist das Grabangebot auf allen Kölner Friedhöfen (vor allem wegen der allgemeinen Bevölkerungsentwicklung und einer veränderten Nachfrage) ausreichend vorhanden. Die Wahl des Friedhofes ist freigestellt.

Auch Nicht-Kölner können sich auf besonderen Wunsch auf einem der Kölner Friedhöfe beerdigen lassen. Dies wird überwiegend von Eltern oder Elternteilen genutzt, deren Kinder sich in Köln niedergelassen haben.

 

Konfessionelle Friedhoefe

Die meisten der 59 Kölner Friedhöfe sind offen für alle Konfessionen und für Menschen ohne Konfession. Es gibt aber 5 konfessionelle Friedhöfe: den Katholischen Friedhof in Köln Immendorf (Immendorfer Hauptstraße 22, Pfarre St. Servatius), den Katholischen Friedhof in Köln Roggendorf / Thenhoven (Baptiststr. 35, Pfarre St. Johann Baptist), den Evangelischen Friedhof in Köln Mülheim (Graf-Adolf-Str. 22, Evangelische Gemeinde Graf-Adolf-Straße), den Katholischen Friedhof in Köln Mülheim (Adamstraße 15, Pfarre Liebfrauen) und den Jüdischen Friedhof in Köln Bocklemünd mit ca. 6000 Gräbern (Venloer Str., zur Synagogengemeinde in der Roonstraße 50 zugehoerig; www.sgk.de).

Für die griechisch-othodoxe und syrisch-orthodoxe Kirchengemeinden wurden auf dem Friedhof Chorweiler (Thujaweg) eigene Bestattungsbereiche eingerichtet. Für die armenisch-apostolische Kirchengemeinde besteht ein eigenes Gräberfeld auf dem Friedhof Lehmbacher Weg. Muslime haben auf dem Kölner Westfriedhof und auf dem Friedhof Lehmbacher Weg eigene islamische Grabfelder. Diese Gräber sind nach Mekka ausgerichtet.

 

Grabarten und Bestattungsformen

In Köln gibt es verschiedene Grabarten und Bestattungsformen. Bei den Grabarten wird zwischen Wahlgrab und pflegefreiem Grab unterschieden. Bei einem Wahlgrab ist man im Gegensatz zu einem pflegefreien Grab für die Pflege des Grabes selbst zuständig. Den Platz des Wahlgrabes, wie der Name schon sagt, sucht man sich selbst aus. Ein pflegefreies Grab wird jedoch der Reihe nach zugewiesen. In einem Wahlgrab wie bei einem pflegefreien Grab kann Sarg oder Urne beigesetzt werden.

Eine Baumgrabstätte kann man auf dem Ostfriedhof finden. Hier werden Aschenurnen im Bereich eines alten Baumbestandes beigesetzt. Es ist beabsichtigt, auch auf anderen Kölner Friedhöfen Baumgrabstätten zu ermöglichen.

Bestattungen, die von der Ordnungsbehörde angeordnet werden, betreffen meist Menschen ohne nähere Angehörige. Diese Verstorbenen wurden bisher eingeäschert und anonym bestattet. Seit 2008 gibt es für diese Bestattungen eigene Grabanlagen auf dem Deutzer Friedhof und auf dem Kölner Südfriedhof. Die beigesetzten Verstorbenen sind dort auf Grabstellen namentlich verzeichnet. Weitere Grabfelder auf anderen Friedhöfen sind geplant.

Bei anonymen Bestattungen haben Angehörige keinen Einfluss auf die Gestaltung und Pflege der Flure. Der Friedhof Lehmbacher Weg, Steinneuerhof und der Nordfriedhof  bieten Flure für anonyme Beisetzungen.

 

Patenschaftsgräber

Auf den Kölner Friedhöfen gibt es einige historische Grabanlagen, die nicht mehr genutzt werden. Für solch eine historische Grabanlage kann man Pate werden. Dies bedeutet, dass man die Grabanlage restauriert und instand hält. Die Patenschaft selbst ist kostenlos. Erst, wenn das Grab für einen Todesfall genutzt werden soll, entstehen die ueblichen kommunalen Grabnutzungs- und Beisetzungsgebühren. Weitere Informationen erhalten Sie beim Stadtkonservator der Stadt Köln, Willy-Brandt-Platz.

 

Bestattungsgärten in Köln

Seit Sommer 2009 gibt es in Köln die „Bestattungsgärten“. Hierunter ist eine gärtnerische Gesamtanlage mit 7 verschiedenen Gartenstilen zu verstehen. So gibt es einen Rosengarten oder einen „Garten der Lichter“ im eher asiatischen Stil. In einem Bestattungsgarten werden an bestimmten Stellen Urnen, aber auch Särge beigesetzt. Die Preise für einen Platz in einem Bestattungsgarten entsprechen den städtischen Gebühren (Urnenwahlgrabstätte € 1.480,00 oder € 1.513,00 für eine Wahlgrabstätte / Beisetzung eines Sarges in die Erde). Hinzu kommen neben anderen Gebühren die Kosten für die gärtnerische Pflege. Je nach Art des ausgewählten Gartens liegen die Preise zwischen € 25,80 und € 239,60 pro Jahr mit einer Laufzeit von 25 Jahren.

Eine anonyme Bestattung ist in den Bestattungsgärten nicht möglich. In allen Bestattungsgärten ist es vorgesehen, Grabmale oder Gedenksteine zu errichten.

Bislang (2012) gibt es die Bestattungsgärten auf folgenden Kölner Friedhöfen: dem Melatenfriedhof, dem Südfriedhof, dem Mülheimer Friedhof, dem Westfriedhof und dem Friedhof in Köln Chorweiler (Thujaweg).

Die Internetseite www.bestattungsgaerten.de informiert differenziert und ausführlich über die Bestattungsgärten in Köln. Unter dem Menuepunkt "Formular" findet man einen Kalkulator, mit dem man die entstehenden Kosten exakt berechnen lassen kann.

In Bergisch-Gladbach stehen die „Gärten der Erinnerung“ auf zwei kirchlichen Friedhöfen für Bestattungen abseits der traditionellen Friedhofsanlagen zur Verfügung (Katholischer Waldfriedhof Schildgen und Evangelischer Friedhof Quirlsberg).
Bestattung im Garten auf einem Friedhof in Köln. Asiatischer Garten mit Grabmalen Bestattungsgarten mit Gedenksteinen in Köln
 

 

Krematorium in Köln

 

Auf dem Gelände des Kölner Westfriedhofes befindet sich das Krematorium. Zusammen mit der Trauerhalle entstand der Baukomplex in der Zeit von 1935-1937.  Im Krematorium werden Verstorbene eingeäschert. Man nennt den Vorgang auch "Kremierung" oder "Kremation". Die Einäscherung ist unabhängig vom Friedhof, auf dem die Asche beigesetzt werden soll.

 

Privatwirtschaftliche Bestattungsmöglichkeiten in der Nähe von Köln

Es gibt bundesweit viele privatwirtschaftliche Möglichkeiten zur Beisetzung. Meist handelt es sich um Waldgebiete, in denen Urnen beigesetzt oder Aschen ausgestreut werden dürfen. Ein Bestattungswald befindet sich z.B. im Rhein-Sieg-Kreis in der Nähe von Bonn / Siegburg, aber auch in der Eifel, nahe dem Ort Hümmel oder bei Bad Muenstereifel. Die Beisetzung im Bestattungswald ist wesentlich preisgünstiger, da die städtischen Gebühren wegfallen. Der Platz im Wald aber wird vom privatwirtschaftlichen Betreiber in Rechnung gestellt. Die Preise hier variieren stark.